Quoten-Rechner
Quoten umrechnen, die Marge des Buchmachers sichtbar machen und faire Quoten ermitteln – mit derselben Methode, die unser Modell verwendet.
Quote umrechnen
Ändere ein beliebiges Feld – die anderen rechnen sich um.
Marge entfernen
Buchmacher-Marge
–
| Ausgang | Implizit | Fair (prop.) | Fair (Power) | Faire Quote |
|---|
Warum die implizite Wahrscheinlichkeit zu hoch ist
Addiert man die impliziten Wahrscheinlichkeiten eines Marktes, kommt man immer über 100 % – der Überschuss ist die Marge des Buchmachers. Um die „echte“ Einschätzung des Marktes zu erhalten, muss man sie herausrechnen. Die proportionale Methode verteilt die Marge gleichmäßig. Die Power-Methode nimmt Außenseitern mehr Marge ab als Favoriten, weil Buchmacher dort erfahrungsgemäß stärker aufschlagen (Favorite-Longshot-Bias). In unserem Backtest ist sie die genauere Variante – deshalb nutzt sie auch unser Modell.
Häufige Fragen
Wie rechnet man eine Quote in eine Wahrscheinlichkeit um?
Teile 1 durch die Dezimalquote. Eine Quote von 2,50 entspricht 1 / 2,50 = 40 %. Das ist die implizite Wahrscheinlichkeit inklusive Buchmacher-Marge – die faire Wahrscheinlichkeit liegt etwas darunter.
Wie berechnet man die Buchmacher-Marge?
Addiere die Kehrwerte aller Quoten eines Marktes und ziehe 1 ab. Bei 1,90 / 3,50 / 4,20 ergibt das 0,526 + 0,286 + 0,238 − 1 = 5,0 % Marge.
Was ist die faire Quote?
Die Quote ohne Marge, also 1 geteilt durch die tatsächliche Wahrscheinlichkeit. Der Rechner entfernt die Marge auf zwei Arten: proportional und mit der Power-Methode, die berücksichtigt, dass Buchmacher bei Außenseitern mehr Marge aufschlagen.
Was bedeuten Bruch- und US-Quoten?
Bruchquoten (z. B. 6/4) zeigen den Gewinn im Verhältnis zum Einsatz, Dezimalquote = Bruch + 1. US-Quoten zeigen bei positiven Werten den Gewinn auf 100 Einsatz (+150 = 2,50), bei negativen den nötigen Einsatz für 100 Gewinn (−200 = 1,50).
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